Kanonenfeuer über dem Freilichtmuseum Roscheider Hof

Konz Roscheid. Während Kelterer David Forot oben seinen Most zubereitet, wird unten im Hunsrückdorf geschossen. Nicht wie sonst üblich sind die Flieger aus Spangdahlem für das laute Knallen verantwortlich, sondern die „Letzgesellen 1477“. Ein loser Zusammenschluss unter der Organisation von Karl Christmann aus Konz. Und das Brot kam diesmal nicht nur aus dem Backofen, sondern auch aus den Kanonen. Denn, so erklärt Karl, wird nicht mit Munition geschossen, sondern aus Sicherheitsgründen mit Brot.

Neben der Artillerie gab es auch Köche, Schmiede, Feldscher, Mönche und Schuster zu bestaunen. Mittelalter zum Anfassen.

Helmi und Matthias Michels aus Mönchengladbach sind Rentner und machen eine Woche Herbsturlaub an Saar und Mosel. Sie sind zum zweiten mal beim Keltertag mit dabei. Beeindruckt sind sie von dem gesamten Aufbau. Es ist wie eine Zeitreise, hier hat man sich viel Mühe gemacht, meint Matthias.

Museumsleiter Helge Klaus Rieder zeigte sich mit 1000 Besuchern zufrieden. Dieses Jahr konnten alle Veranstaltungen zumindest einen Tag im trockenen stattfinden.

Die Letzgesellen 1477 stopfen die Rohre mit Brot anstatt Munition. Sicher ist sicher.

Die Letzgesellen 1477 stopfen die Rohre mit Brot anstatt Munition. Sicher ist sicher.

Feuer Frei! Jetzt wird geballert.

Feuer Frei! Jetzt wird geballert.

Feuer Frei! Jetzt wird geballert.

Feuer Frei! Jetzt wird geballert.

Feuertaufe! „Benjamins“ erster Schuß! Dafür bekommt er ein Aschekreuz auf die Stirn

Feuertaufe! „Benjamins“ erster Schuß! Dafür bekommt er ein Aschekreuz auf die Stirn